Mittwoch, 4. Juli 2012

Eine sehr abenteuerliche Fahrt ins Camp nach Sarchu

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Über meinen höchsten Punkt der Kaschmir-Ladakh-Reise, den Taglang-Pass auf 5.328m, ging die abenteuerliche Fahrt Richtung Sarchu, wo wir auf 4.400m Höhe in einem Zelt-Camp übernachteten.
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Die Reise mit dem Auto ging durch unbeschreiblich schöne Landschaften unter azurblauem Himmel. Immer wieder begegneten uns Yak-, Schaf- und Ziegenherden auf der Straße.
Endlich in unserem Nachtlager angekommen, merkten wir, dass wir dort nicht alleine waren: etwa 50 Biker ("Royal Enfield Bullet") teilten das Camp mit uns. Wider Erwarten war die Nacht ruhig, allerdings sank die Temperatur auf 3 Grad!!!! Am Morgen brachte man einen Eimer warmes Wasser für die Morgentoilette!
Auf dem anderen Eimer, der vom Vorabend in unserem "Badezimmer" stand, schwamm eine dünne Eisschicht!!
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Dienstag, 3. Juli 2012

Leh Palace, der Königspalast

Leh gehört zu den höchstgelegenen ständig bewohnten Städten der Erde. Der Königspalast in Leh wurde unter der Regentschaft von Sen-ge Nam-gyal (ca. 1595-1645) errichtet. Wenn man zum Palast hinaufsteigt, kommt man an einigen kleinen Handwerkergeschäften vorbei.
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Oben angekommen, ist man überwältigt von der Größe des Palastes und der Unmenge an Zimmern. In damaliger Zeit war es das höchste Gebäude der Welt! Die Räume sind wie ein Labyrinth, geheimnisvoll und düster. Wenn man glaubt, ganz oben zu sein, kommt immer noch ein anderes Stockwerk oder eine einfache Holz-Leiter nach oben. Zum Glück hatte Rudi seine Taschenlampen dabei und so konnten wir im Licht erkennen, welche Pracht der Palast einmal gehabt haben musste. Vieles wird gerade restauriert.
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Montag, 2. Juli 2012

Leh, die Hauptstadt von Ladakh

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Leh liegt etwa 3.600m hoch und ist umgeben von trockener Steinwüste und schneebedeckten Gipfeln. Als wir die Stadt erreichten, hatte ich doch ein bisschen Probleme mit der Höhenkrankheit und musste einen Arzt rufen. Erst nach drei Tagen hatte sich der Körper an die sauerstoffarme Luft gewöhnt und ich fühlte mich wieder fit. Leh konnten wir ausgiebig erkunden, da wir einige Tage dafür Zeit hatten. Zuerst besichtigten wir in der Umgebung drei buddhistische Klöster: Shey, Thiksey und Hemis.
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Im Kloster Hemis trafen wir nicht nur Mönche von etwa 5 bis 80 Jahren, wir konnten auch sehen, wie Malereien restauriert wurden und kamen zufällig in einen "Gottesdienst", bei dem die Mönche beteten, sangen und mit Trommeln und einer Art Posaunen dazu spielten. Es war ein unglaubliches, großartiges Erlebnis.
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Donnerstag, 28. Juni 2012

Ein langes Stück Weg von Srinagar nach Leh

Der erste Abschnitt auf der Fahrt nach Leh im Ladakh ging erst einmal steil bergauf. Manchmal musste unser Fahrer so nah am Abgrund fahren, dass ich nicht mehr runterschauen konnte. Die Gegend wurde immer karger und schließlich erreichten wir den Zozila-Pass, dann die Ladakh-Region und den Ort Drass, der der zweitkälteste Ort der Erde sein soll.
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Über den kleinen Ort Kargil, der nur aus ein paar Häusern und einigen einfachen Hotels besteht, ging es weiter zum Fotula-Pass, der höchsten Stelle auf der Strecke Srinagar - Leh. Hier blies uns der Wind kräftig um die Ohren, aber die atemberaubende Umgebung lenkte uns ab. Nur noch ein paar kleine Dörfer passierten wir, bis wir in der Stadt Leh ankamen.

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Mittwoch, 27. Juni 2012

Auch das muss sein - verschiedene "Häuschen" auf unserer Reise

Nicht nur die Sprache, das Essen, das Klima, die Umgebung - auch die "Häuschen" sind hier anders! Natürlich gibt es auch hier die Luxusörtchen in den schönen Hotels.
Aber spannend waren diese hier (vor allem bisweilen die Aussicht!!!):

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Dienstag, 26. Juni 2012

Eine Einladung für uns und eine Bergwanderung

CIMG2895 Schon vor dem Frühstück in Pahalgam konnten wir vor der Kulisse der Berge Yogaübungen machen! Nach dem Frühstück ging die Fahrt mit dem Auto wieder zurück nach Srinagar. Dort waren wir am Abend bei Freunden eingeladen, die wir aus Bangalore kannten:

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Wir konnten sogar zusehen, wie Pashmina-Schals in Handarbeit bestickt werden und Pappmachée-Vasen bemalt werden.
Der nächste Tag brachte uns eine Fahrt nach Gulmargh, einem Wintersportort in der Nähe. Jetzt im Sommer gab es Menschenmassen, die mit der Seilbahn den schneebedeckten Gipfel erreichen wollten. Und so entschlossen wir uns, uns nicht in die Reihe der Wartenden einzugliedern, sondern machten uns mit unserem Führer auf einen 3 1/2 - stündigen Weg abwärts nach Tangmargh.

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Im Wald begegneten wir Nomaden, die ihre Schaf- und Ziegenherden (Kaschmirziegen) weiden ließen und am Abend bekamen wir in unserem Hausboot unerwarteten Besuch vom Safran-Verkäufer! Da konnten wir nicht nein sagen!

Sonntag, 24. Juni 2012

Ein Ausflug von Srinagar nach Pahalgam

Am Mittwoch machten wir einen Ausflug von Srinagar nach Pahalgam. Nach dreistündiger Autofahrt kamen wir an und unser Fahrer erkärte uns, er würde uns nun zu den Pferden begleiten! Überraschung!!! Ein dreistündiger Ritt ins Himalaya-Gebiet von Pahalgam erwartete uns. Unsere Pferdchen waren überraschend trittsicher und unerschrocken und trugen uns steil bergauf in die Bergwelt.
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Dreimal machten wir auf unserem Ritt Rast. Dabei machten wir Bekanntschaft mit sehr freundlichen Kashmiris:
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Am Donnerstag ging es dann weiter von Pahalgam wieder zurück nach Srinagar, wo wir bei Kashmiris zu Haus eingeladen waren ...

Freitag, 22. Juni 2012

Kaschmir - ein Paradies!

Nun beginnt der Urlaub!
Nach einem angenehmen Flug sind wir in Srinagar/Kasmir gelandet. Unsere Unterkunft war ein Hausboot: Die Engländer durften vor Jahren kein Land in Kashmir kaufen, deshalb ließen sie große Boote bauen, die dort am Ufer fest liegen.
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Gleich am Nachmittag unternahmen wir einen Besuch zu den verschiedenen Mughal-Gardens in Srinagar, die unglaublich schöne Blumen zu bieten haben und sehr schön angelegt sind.
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Am nächsten Tag gings nach Pahalgam (etwa 2.500m hoch), wo wir - ja - einen drei-stündigen Ausritt in die Berge unternehmen (o.k., unser armer Führer musste die ganze Zeit nebenher springen...)

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