Ooty - oder eigentlich: Udagamandalam

Ooty ist ein Bergort in den Nilgiribergen, einem Ausläufer der Westghats, im indischen Bundesstaat Tamil Nadu. Er hat etwa 95.000 Einwohner und liegt auf einer Höhe von 2.250 Metern.
Udagamandalam wurde im frühen 19. Jahrhundert von John Sullivan, einem ehemaligen Sekretär der Britischen Ostindien-Kompanie „entdeckt“. Sullivan erkannte das landwirtschaftliche Potenzial der Gegend (kühles Klima, grüne fruchtbare Hügel), kaufte Land und begann Flachs, Hanf, Kartoffeln, Obst und insbesondere Tee anzubauen; innerhalb von 20 Jahren machte er ein Vermögen.

Sullivan und seine Geschäftsfreunde erbauten die Stadt mit künstlichem See, Kirchen und Steinhäusern, die auch im schottischen Hochland stehen könnten, und machten sie in kürzester Zeit zum beliebtesten Bergkurort auf der indischen Halbinsel. Udagamandalam diente sodann auch als Sommerquartier der Kolonialverwaltung von Madras.
Ursprünglich war das Gebiet um Udagamandalam Heimatland der Todas, einem Bergstamm von Hirten, die in fast völliger Isolation von den Städten des umliegenden Flachlandes lebten. Die Todas wurden missioniert oder verfolgt und von Teepflanzern von ihrem Land verdrängt.
Bis in die 1970er Jahre lebten noch die letzten britischen Einwohner Indiens in „Ooty“. (Diese Informationen stammen natürlich aus Wikipedia)
Auf der langen Fahrt von Bangalore nach Ooty (8 - 10 Stunden im Auto) kommt man durch einen wunderschönen Naturpark "Bandipur", in dem es auch Tiger gibt (nein, tut mir leid, kein Tigerfoto):

karininindien - 4. Mai, 08:34



