Die andere Seite Indiens
Heute ist sowieso ein Tag, wo ich von Indien die Nase voll habe, weil vieles einfach planlos verordnet wird und unorganisiert abläuft. Da passt auch mal ein schwieriges Thema. Eines dieser Themen heißt "female foeticide", das bedeutet, dass weibliche Babys vor oder kurz nach der Geburt umgebracht werden.

Es gibt erschütternde Berichte darüber und es ist erwiesen, dass in fast allen Staaten Indiens die Zahl der Jungs deutlich höher ist als die Zahl der Mädchen. Jährlich werden etwa 500.000 Mädchen-Babys umgebracht. Diese Praxis reicht weit zurück. Im Jahre 1891 stellte sich bei einer Volkszählung das Verhältnis folgendermaßen dar: 659 females to 1000 males. Das ganze Problem hängt mit der Mitgiftregelung zusammen. Die zukünftige Braut muss so unmenschlich viel Geld und Waren mit in die Ehe bringen, dass Familien eben schon ab der Geburt eines Mädchens mit dem Sparen für die Hochzeit und die spätere Ehe beginnen. Das treibt viele Familien in den Ruin. Sogar im Anschluss an die Hochzeit wird oft noch um weiter um die Mitgift gestritten und es werden von der Familie des Bräutigams neuerliche Forderungen gestellt.

Obwohl es offiziell verboten ist, die Hochzeit von der Mitgift abhängig zu machen, kommt es hier oft vor, dass Frauen nach der Hochzeit terrorisiert werden oder sich umbringen, weil sie keinen Ausweg aus der Situation sehen und die Forderungen nach noch mehr Mitgift einfach nicht erfüllt werden können.


Es gibt erschütternde Berichte darüber und es ist erwiesen, dass in fast allen Staaten Indiens die Zahl der Jungs deutlich höher ist als die Zahl der Mädchen. Jährlich werden etwa 500.000 Mädchen-Babys umgebracht. Diese Praxis reicht weit zurück. Im Jahre 1891 stellte sich bei einer Volkszählung das Verhältnis folgendermaßen dar: 659 females to 1000 males. Das ganze Problem hängt mit der Mitgiftregelung zusammen. Die zukünftige Braut muss so unmenschlich viel Geld und Waren mit in die Ehe bringen, dass Familien eben schon ab der Geburt eines Mädchens mit dem Sparen für die Hochzeit und die spätere Ehe beginnen. Das treibt viele Familien in den Ruin. Sogar im Anschluss an die Hochzeit wird oft noch um weiter um die Mitgift gestritten und es werden von der Familie des Bräutigams neuerliche Forderungen gestellt.

Obwohl es offiziell verboten ist, die Hochzeit von der Mitgift abhängig zu machen, kommt es hier oft vor, dass Frauen nach der Hochzeit terrorisiert werden oder sich umbringen, weil sie keinen Ausweg aus der Situation sehen und die Forderungen nach noch mehr Mitgift einfach nicht erfüllt werden können.

karininindien - 19. Mär, 14:52



