Montag, 11. März 2013

In meinem Schulbus

An manchen Tagen benütze ich den Schulbus. Die BIS hat ungefähr 10 eigene Schulbusse, die praktisch ganz Bangalore anfahren. Der kleinste davon fährt in meine Richtung, nach Whitefield. Ich bin dabei der letzte Fahrgast, der aussteigt.

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Der Busfahrer, Abdullah, ist sehr nett und spricht zum Glück englisch. Er fährt zwar wie der Teufel, aber wir kamen bisher immer sicher an. Die Busfahrt dauert morgens eine Stunde, nachmittags bis zu 2 Stunden, je nach Verkehr. Vor allem Freitags, Schulschluss ist da für die Lehrer um 16.30, ist die Heimfahrt eine Geduldsprobe. Wenn dann Ende Mai noch die Regenzeit beginnt, sind hier viele Straßen kaum noch befahrbar. Dann kann es auch schon mal länger als zwei Stunden dauern, bis man zu Haus ist.

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Trotzdem man auf den Straßen in Bangalore ziemlich rumgeschüttelt wird, schlafen die Kleineren im Schulbus friedlich ein...

Samstag, 9. März 2013

Mein Schulweg

Mein Weg zur Schule dauert mit dem Auto ungefähr 45 Minuten, mit dem Schulbus brauche ich etwas mehr als eine Stunde. Immer noch ist die Fahrt jedesmal ein Abenteuer und oft sitze ich mit dem Fotoapparat auf dem Schoß da.
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Wir fahren durch sehr stark befahrene Viertel, aber auch durch kleine Straßen, wo man sich noch wie auf dem Dorf vorkommt:
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Verkehrsregeln sind hier zwar vorhanden, aber kaum einer hält es für wichtig, sich an sie zu halten, geht es doch auch anders:
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Dienstag, 5. März 2013

Besuch auf der Terrasse

Ein neuer Gast hat sich vor einigen Wochen angekuendigt: Er sieht aus wie ein sehr alter, von vielen Kaempfen mitgenommener Kapitaen, finde ich:

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Er kann kaum noch fressen, da er so mager ist und oft schafft er nicht mal alles.

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Ein anderes interessantes Tier hält sich auch in unserem Garten auf:

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Freitag, 1. März 2013

Tender coconut water

Fast täglich halten wir auf dem Heimweg von meiner Schule an einem kleinen "Laden", in dem eine Frau unreife Kokosnüsse verkauft. Unreife Kokosnüsse? Was soll das denn sein?
Ja, die haben noch nicht diese harte, braune Schale, sondern sie haben eine sehr dicke grüne und innen drin ist ganz viel Wasser - na ja, eigentlich ist es süßlicher Saft.

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Diese Kokosnüsse werden quasi geerntet, bevor die Kokosnuss reif wird. Dadurch ist im Inneren noch viel von dem köstlic hen Saft enthalten. Später, wenn die Kokosnuss heranreift, wird das Fruchtfleisch wachsen und von dem süßen Saft verbrauchen.

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Der enthaltene Saft, oder das "Wasser", wie es hier heißt, besitzt sehr viele Mineralstoffe und Vitamine! George holt mir dann schnell zwei Kokosnüsse, die die Frau geschickt zusammenbindet, damit man sie besser heimtragen kann.

Donnerstag, 28. Februar 2013

Family Day in der Firma!

Letzten Samstag konnten wir gemeinsam einen sogenannten Family Day erleben. Das kenne ich von Deutschland so nicht und um so neugieriger waren wir auf das, was uns erwartete. Das überstieg dann auch unsere Vorstellungen: das Außengelände eines großen Hotels in Bangalore wurde verwandelt in eine Partyzone und es war für alles gesorgt. Schon am Eingang wurden wir von einer lautstarken Trommelkapelle begrüßt:
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Anschließend gab es Gaudi-Spiele für Kinder und Erwachsene, Fototermine, einen Zauberer, "High Tea" und indische Köstlichkeiten.
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Später durften die Chefs als Eröffnungsgeste zwei weiße Tauben fliegen lassen, die Lampe wurde entzündet und es gab Tänze von Mitarbeitern und Profis, einen Bollywood-Imitator und Ehrungen für alle, die schon zwei Jahre in der Firma sind!

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Mittwoch, 27. Februar 2013

Im Deutschunterricht an der BIS

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Meine drei Schülerinnen in der 8.Klasse haben ein richtiges kleines Programm für ihre Gäste aus Deutschland vorbereitet: Als Begrüßung erhielten sie ein Kumkum auf die Stirn, dann erhielten sie eine Einführung in die indische Götterwelt, durften indische Süßspeisen kosten und konnten zusehen, wie ein Rangoli gemacht wird.
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Außerdem hatten wir eine kleine Pooja-Feier und brachten Lord Ganesha Blumen dar. Das gesungene Mantra transportierte uns fast in eine Art Trance: "Gaye Ganapati Jagavandan Shankar Suvana Bhavani Nandan".Ein interessanter Ausflug in die indische Kultur!

Sonntag, 24. Februar 2013

Der Sari ist fertig!

Nachdem bereits am Freitag jede von uns mit einem Sari ausgestattet war, suchten wir nach einer passenden Gelegenheit, diesen stilgerecht auszuführen. Es gibt in Bangalore kaum eine schönere Gelegenheit dafür, als im Hotel Leela Palace ein Dinner zu genießen:
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Freitag, 22. Februar 2013

Bharat Bandh beschert mir zwei freie Schultage!

Mittwoch und Donnerstag herrschte in Bangalore Bharat Bandh, das bedeutet Generalstreik. Deshalb konnten keine Schulbusse und keine gewerblichen Fahrzeuge fahren. So beschlossen fast alle Schulen in Indien kurzerhand, den Unterricht fuer diese beiden Tage zu streichen. Gestreikt wurde wegen der allgemeinen Preissteigerungen hier, insbesondere Benzin, Lebensmittel, Wasser ...
So machten wir uns also gestern einen schoenen Tag und gingen erst mal Kaffee trinken und shoppen (was gibt es Schoeneres fuer Maedels?):

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Anschließend fuhren wir weiter zum ISCKON Temple. ISKCON heißt International Society for Krishna Consciousness, und ist die größte und berühmteste Hare Krishna organisation der Welt.
"Zentrale Glaubensaussagen:
Es gibt einen Gott. Dieser Gott ist persönlich und hat unendlich viele Namen und Erweiterungen. Sein vertrautester Name ist „Krishna“; in Chaitanya zeigt sich Krishna als vollkommener Diener Gottes.
Die Lebewesen sind winzige Bestandteile Gottes. Ihre eigentliche Bestimmung ist es, ihre Liebe und individuelle Beziehung zu Gott wiederzuerwecken.
Um dies zu erreichen, versuchen die Gläubigen, Krishna in der Meditation über den Klang seiner Namen zu begegnen.
Damit diese Meditation ihre volle Kraft entfalten kann, wird empfohlen, bestimmte Reinheitsgebote zu befolgen, insbesondere: Enthaltung von Fleischkonsum, Alkohol, Glücksspiel und Sexualität (außer in der Ehe und ausschließlich zur Zeugung von Kindern)".


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Den Abend verbrachten wir allerdings ganz unreligiös und irdisch im Hard Rock Cafe:
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