Freitag, 9. März 2012

Kali

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Hier in meinem Stadtteil Ramagondanahalli fand in den letzten beiden Tagen ein feuriges Kali-Fest statt. In Wikipedia fand ich folgendes darüber: "Kali (Sanskrit, f., काली, kālī, wörtl.: „Die Schwarze“) ist im Hinduismus eine bedeutende Göttin des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung. In der indischen Mythologie stellt sie eine Verkörperung des Zornes der Durga dar, aus deren Stirn sie entsprungen und dann das Weltall mit ihrem schrecklichen Brüllen erfüllt haben soll. In anderen Mythen ist sie die dunkle Seite Parvatis und eine der Mahavidyas."
Bereits am Nachmittag trafen wir am Straßenrand Frauen, die kunstvolle Blumendekorationen auf dem Kopf trugen. Durch die Hauptstraße wurde in einer Prozession ein riesiger "chariot" geschoben, der die Göttin Kali in seinem Inneren barg:

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Schon seit längerem schmückten alle Dorfbewohner ihre Häuser, Straßen und die Tempel mit bunten Lichterketten und am Abend bevölkerten Händler mit ihren kleinen Buden die Ränder der Straßen. Am Abend strömten dann Musikanten, Männer mit Schwertern bewaffnet und viele, viele Menschen durch die Sträßchen.

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Auf den Bühnen jagte eine Vorstellung die andere und die Musik überdröhnte dabei alles:

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Donnerstag, 8. März 2012

Gefährliche Gäste!

Am Montag während unserer Lunch-Zeit beobachteten wir plötzlich, wie sich in Sekundenschnelle Tausende von B i e n e n in der Nähe der Haupttreppe in unserem Schulgebäude sammelten!

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Im Nu hing ein riesiger Klumpen Bienen an einer Querstrebe. Sie begannen gleich mit den Vorbereitungen für ihre Königin.

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Leider können diese Bienen für uns sehr gefährlich werden und deshalb wurde sofort die Treppe gesperrt und am Abend, als alle Schüler und Lehrer fort waren, wurden die Bienen mit einem giftigen Spray "unschädlich" gemacht. So fand ich sie am nächsten Tag vor:

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Mein erster Golfkurs!

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Vergangenen Samstag hatten wir die Möglichkeit, an einem Golf-Schnupperkurs in einer einzigartig schönen Umgebung teilzunehmen: www.eagletonindia.com
Eigentlich hat es wirklich Spaß gemacht, es braucht viel Konzentration und ich habe am Abend gemerkt, dass man wieder andere Muskelgruppen beansprucht als beim Yoga oder bei anderen Sportarten!! Allerdings macht es auch sehr nachdenklich, wenn man

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sieht, wie viel Wasser zum Gießen eines Golfplatzes verbraucht wird und wie die Wasserknappheit in der Stadt Auswirkungen auf die Bevölkerung hat!

Sonntag, 26. Februar 2012

Schweinsbratn!

Das muss natürlich auch mal wieder sein:
Bei meinem letzten Besuch in Regensburg vor zwei Wochen ein gepflegter Schweinebraten mit Knödel und Kraut!!

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Sonntag, 19. Februar 2012

Heimfahrt von Agra - 5 Stunden im Auto

Für die 230 km zurück von Agra brauchten wir dann doch gute 5 Stunden. In der Dunkelheit, viele unbeleuchtete Fahrzeuge auf der Straße, mehrfach Fahrzeuge, die die Autobahn auf der falschen Fahrbahn befuhren, Fußgänger, die nachts die Autobahn überquerten, brachte uns unser Fahrer gut nach Hause.

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Auf den Dörfern wird frischer Dung der Wasserbüffel zu flachen, runden Fladen geformt und in der Sonne getrocknet. Anschließend wird er aufgeschichtet und später zum Feuermachen im Haus verwendet:

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Das Taj Mahal - Beweis einer unendlichen Liebe

Es ist ein unglaublich schöner Anblick: Dieses kunstvolle Grabmal aus weißem Marmor im Licht der gleißenden Sonne:

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Wikipedia beschreibt (gekürzt): Das Taj Mahal ist ein 58 m hohes und 56 m breites Mausoleum, das in Agra im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh auf einer 100 m × 100 m großen Marmorplattform errichtet wurde. Der Großmogul Shah Jahan ließ es zum Gedenken an seine im Jahre 1631 verstorbene Hauptfrau Mumtaz Mahal, die er den Erzählungen nach sehr liebte, erbauen.
Der Bau des Taj Mahal wurde kurz nach dem Tode Mumtaz Mahals im Jahr 1631 begonnen und bis 1648 fertiggestellt. Beteiligt waren über 20.000 Handwerker aus vielen Teilen Süd- und Zentralasiens und verschiedene Architekten.
Das Taj Mahal besteht aus Baumaterialien, die aus vielen Teilen Indiens und Asiens herangeschafft wurden. Über 1.000 Elefanten wurden zum Transport herangezogen, 28 verschiedene Arten von Edelsteinen und Halbedelsteinen wurden in den Marmor eingefügt.

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Die vier um das Hauptgebäude herum angeordneten Minarette sind leicht geneigt, damit sie im Falle eines Erdbebens vom Hauptgebäude weg stürzen. Da Mekka von dort aus gesehen im Westen liegt, befindet sich in dieser Himmelsrichtung eine Moschee.

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Natürlich gibt es auch viele Legenden, die sich um das Taj Mahal drehen: Eine Legende besagt, dass nach Vollendung des Bauwerks allen beteiligten Handwerkern eine Hand abgehackt worden sein soll und die Architekten hingerichtet wurden, um andere Herrscher am Nachahmen zu hindern.
Einer weiteren Legende zufolge planten die britischen Kolonialherren unter dem Gouverneur Lord William Bentinck im 19. Jahrhundert, das stark vernachlässigte Gebäude stückweise auf Auktionen in England zu verkaufen. Es existieren aber auch für diese Geschichte keine Beweise. Laut dem Bentinck-Biographen John Rosselli erwuchs diese Erzählung vielmehr daraus, dass durchaus versucht wurde, Teile des Roten Forts und andere archäologische Funde aus Agra gewinnbringend zu verkaufen.

Eine aufregende Reise ...

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An diesem Wochenende haben wir einen Höhepunkt unserer Zeit in Indien geplant: Das Taj Mahal! Bereits die Fahrt dorthin war ein Abenteuer, das wir auf vier Stunden Autofahrt von Delhi aus genossen! Unser Fahrer, ein Sikh, holte uns morgens um 6.30 im Hotel ab und lenkte unser Auto sicher und ohne Murren durch die Schlaglöcher und Staus der indischen Straßen. Geduldig und freundlich beantwortete er mir auch alle Fragen über seinen Glauben und erklärte mir, dass ein Sikh-Turban 7m lang ist, er morgens über 10 Minuten braucht, um ihn zu wickeln und der Turban im Sommer sehr warm ist. Während der Fahrt begegneten wir lustigen Affen, die uns ihre Kunststücke vorführten und sogar "Schlangenbeschwörern". Natürlich zeigten sie uns ihre Kunststücke nicht aus reiner Freude, sondern zum Gelderwerb!!

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Dann war es soweit: In der Ferne konnten wir die Silhoutte des weltberühmten Taj Mahal ausmachen!

Montag, 13. Februar 2012

Von einer Welt in die andere ...

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Von 35 Grad tagsüber in die glitzernde und eiskalte andere Heimat, das erlebte ich diese Woche! Trotz der Kälte haben Schnee, Eis und Sonne natürlich ihren Reiz!

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Heute hatten wir sogar Besuch aus Bangalore hier zu Haus! How cute!

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Sonntag, 5. Februar 2012

Eine ruhige Schulwoche!

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Ja, die liegt hinter uns! Nachdem die Klassen der Middle- und Highschool in dieser Woche alle auf ihren fieldtrips waren, unterrichteten wir nur die Grundschulkinder. Dafür blieb Zeit, um Vertretungen zu machen oder bei den Aktionen für den "Young Round Square" mitzuhelfen, der in der letzten Woche an unserer Schule abgehalten wurde. Abordnungen aus 5. und 6.Klassen aus ganz Indien hatten wir zu Gast! Da wir am letzten Tag allen unseren Gästen einen Blumengruß überreichen sollten, malten mein Spanisch-Kollege und ich kunstfertig die Übertöpfe an:

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Donnerstag, 2. Februar 2012

The German Film Orchestra Babelsberg!

Am vergangenen Sonntag konnte ich ein außergewöhnliches Konzert genießen: Das "German Film Orchestra Babelsberg" gastierte mit indischer Verstärkung (zusammen etwa 100 Leute!!) in Bangalore!

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Gespielt wurden grandiose Filmmelodien von A.R.Rahman, dem bedeutendsten Bollywood-Film-Komponisten unserer Zeit. Er ist hier unglaublich beliebt, seine Melodien sind mitreißend und äußerst emotional und die Inder sind nicht mehr zu halten, wenn sie seine Musik hören. Er wurde während des Konzerts live aus Mumbai zugeschaltet! Wow! Da tobten die Massen!

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Das Konzert war nur überdacht, während des Konzerts herrschte reges Treiben, Essen, Trinken, Babys, Toilette, Handytelefonate - einfach echt indisch!

Samstag, 28. Januar 2012

Leider kein Sportfest für mich - dafür "Überraschungsbesuche" im Garten

Tja, wer sich heut auf schöne Fotos und Beiträge von unserem Sportfest gefreut hat, den muss ich enttäuschen:
Heute war ich nicht in der Lage, am Sportfest teilzunehmen, denn der viele Staub gestern hat sich ziemlich auf meinen Hals, die Atmung und die Augen geschlagen, ebenso hat die Sonne (obwohl ich mich fast nur im Schatten aufgehalten hab) ihr übriges getan ...
Lieber bin ich dann in der kommenden Schulwoche einsatzbereit und wollte mich heut nicht nochmal diesen Bedingungen aussetzen.

Dafür hatten wir überraschenderweise Besucher auf der Terrasse:

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Unsere "Gartenfledermaus" hat Gesellschaft bekommen! Wie auch immer, mal sehn, was dabei rauskommt!!!

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